Zellbiologische Grundlagen

Das parodontale Ligament ist ein Teil des Zahnhalteapparates. Es ist ein dünnes Bindegewebe aus Kollagenfasern, das die Zähne mit dem Kieferknochen verbindet. Kieferorthopädische Maßnahmen wirken sich unmittelbar auf das parodontale Ligament aus und führen zu einer Neustrukturierung der Kollagenfasern und des Knochens.

Proteomanalyse

In enger Kooperation mit der zentralen Serviceeinheit Proteomanalyse der Universitätsmedizin Göttingen unter der Leitung von Prof. Dr. Henning Urlaub und Dr. Christoph Lenz des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie arbeiten wir an einem Projekt zur Untersuchung der Sulkusflüssigkeit (engl. gingival crevicular fluid) mittels Massenspektrometrie.

3D-Bildgebung

Die 3D-Bildgebung entwickelt sich im Fachbereich Kieferorthopädie mit einem hohen Tempo und ermöglicht heutzutage verbesserte diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.

Psychosoziale Effekte der Lippenkiefer-Gaumensegelspalte

Für die seelische und gesundheitliche Entwicklung des Kindes ist die Eltern-Kind-Bindung wichtig. Eben diese kann in Familien mit Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumensegelspalten angeschlagen sein.

Entwicklung von Behandlungskonzepten zu kieferorthopädischen Fragestellungen

Einer der Schwerpunkt unserer klinischen Forschung ist die kieferorthopädische Behandlung von erwachsenen Patienten im parodontal vorgeschädigten Gebiss. In diesem Forschungsbereich wird in einer Kooperation mit der Poliklinik für Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie gearbeitet.